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Die Gärten Kyotos im Wandel der Jahreszeiten
Der japanische Garten ist vielleicht das einzige Kunstwerk, dessen Materialien der Gestaltung genau die gleichen sind wie die des dargestellten Motivs. Das heißt auf eine kurze Formel gebracht: Pflanzen wie Kiefern, Buschwerk wie Azaleen, Felssteine und Sand, für einen bestimmten Gartentyp auch Wasser, stellen sich selbst dar, Natur als wohlkomponierte Landschaft. Nur das Wasser wird bei einem bestimmten Typ mit Hilfe von Sand ersetzt. Ein japanischer Garten ist stets die Darstellung einer Landschaft. An den Hügeln, die Kyoto umfassen, reihen sich die meist zu Tempeln gehörenden Gärten aneinander wie Perlen an einer Schnur. Doch auch in der Innenstadt und im Süden hat Kyoto einige wichtige Gärten aufzuweisen. Insgesamt sind es etwa hundert. Von Kyoto aus breitete sich diese Kunst über das ganze Inselreich aus. Die Schirmherrschaft der Ausstellung wurde von Herrn Landrat Frithjof Kühn übernommen.
KontaktSusanne Patt-Bohlscheid+49 2241 865 687 susanne.patt-bohlscheid@h-brs.de [ « Zurück ] |